Jonas Jagow

von Michel Decar

Regie: Michel Decar
Komposition: Lukas Darnstädt
Produktion: DKultur 2014
Länge: 52'

„Es gab einen Punkt in meinem Leben, da beschloss ich fest und sicher in die große Stadt Berlin zu kommen, denn da, wo ich früher lebte, herrschten die Dumpfheit, die Brutalität, die Langeweile. Alle waren gleich und es gab keine Aussicht auf Besserung. Es gab nun einen Punkt in meinem Leben, da lebte ich in Berlin und es herrschten die Dumpfheit, die Brutalität, die Langeweile.“

Jonas Jagow, ein zorniger junger Mann, taumelt durch Berlin. Er zieht mit Freunden durch Clubs, U-Bahnschächte, tritt in einer Talk Show auf, hält öffentliche Reden und erklärt der Stadt den Krieg. Jonas Jagow will Berlin zerstören, zerstört aber immerzu sich selbst.

Mit: Lars Rudolph, Jan Breustedt, Lisa Hrdina, Anton Weil, Pirmin Sedlmeir, Lisa Heinrici,

Jan-Gerrit Brüggemann, Nicolai Despot, Fabian Raabe Michel Decar, geb. 1987, Autor und Regisseur. Für Jonas Jagow erhielt er 2012 den Förderpreis für neue Dramatik im Rahmen des Berliner Theatertreffens. 2014 Kleist- Förderpreis für das Stück Jenny Jannowitz.