Der Kaiser von Dallas

von Christian Blees
Regie: Regine Ahrem
Produktion: RBB/WDR 2003
55'

Am 22. November 1963 fällt US-Präsident John F. Kennedy in Dallas einem Attentat zum Opfer. Kurz darauf verhaftet die Polizei Lee Harvey Oswald als vermeintlichen Täter. Als Oswald wiederum nur zwei Tage später von dem Barbesitzers Jack Ruby getötet wird, gilt der Fall für weite Teile der Weltöffentlichkeit als abgeschlossen. Im Laufe der Jahre mehren sich jedoch die Anzeichen dafür, dass Lee Harvey Oswald JFK gar nicht getötet haben kann. Ungezählte "Experten" präsentieren in der Folgezeit die unterschiedlichsten Mordtheorien. In diesen wird mal die Mafia, mal der CIA, mal das FBI als Auftraggeber für den Mord an JFK gehandelt. Alles scheint möglich, nichts ist endgültig bewiesen. Doch Ende 2002 entdeckt der Berliner Journalist Christian Blees im Archiv des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit der DDR plötzlich ein mysteriöses Tonband, das offenbar in direktem Zusammenhang mit dem Attentat vom November 1963 steht. Neugierig geworden, recherchiert Blees die wahren Hintergründe des "Jahrhundert-Mordes" - und stößt auf eine unglaubliche Verschwörung.

Christian Blees, geboren 1964 in Hachenburg/Westerwald, arbeitet als freier Journalist und Autor mit Schwerpunkt auf US-amerikanischer Rundfunkgeschichte. Als Featureautor schrieb er u.a.: "Marlene Dietrich als Hörspielstar" (SFB/ORB 2001), "Hier spricht Hollywood" (DLF 2001), "You can't do business with Hitler" (DLF 2003). "Der Kaiser von Dallas" ist sein erstes Hörspiel.