Karoline Santers Affinität zu Katzen

von Helge Streit
Regie: Götz Fritsch

Karoline Santer: Brigitte Karner
Herbert Santer: Robert Meyer
Karin: Michou Friesz
Julia: Gerti Drassl
Frau Halbach: Brigitte Neumeister

Produktion: ORF 2006
Länge: 49 Minuten

Der Urlaub von Herbert und Karoline Santer im Tessin ist turbulent genug, um am eigenen Verstand zu zweifeln. Aber Karoline lässt sich nicht verrückt machen, sie weiß es ja eh: Sie, eine 50-jährige, biedere Ehefrau, ist das perfekte Mordopfer. Denn alle Ausgangsbedingungen für einen Mord sind gegeben: Es gibt einen potenziellen Mörder, Herbert Santer, 49, Lektor für Neuere Deutsche Literatur. Und es gibt ein Motiv: Julia, 28, Herberts Mitarbeiterin und vermeintliche Geliebte. Tatsächlich passiert schon bald der erste Mordanschlag, aber er läuft schief. Karoline überlebt. Dann schlägt der zweite Anschlag fehl, und ihm folgt bald ein dritter ... Karoline Santer stürzt vom Balkon, sie ertrinkt fast bei einem Bootsausflug. Eines Tages überfährt sie um ein Haar eine Katze und ihr wird etwas Bestürzendes klar: Katzen haben auch nur sieben Leben. Karoline Santer muss bald eine Entscheidung treffen.

Helge Streit, geboren 1966 in Feldbach/Steiermar, lebt in Wien. Er hat Geschichte und Kunstgeschichte in Salzburg studiert und arbeitet für das Wiener Stadt- und Landesarchiv. 2004 erschienen die Erzählungen „Personalien: x und der Frauenheld.“ Zur Zeit arbeitet er vor allem imHörspielbereich und an einem neuen Romanprojekt.