Kein Tag für Helden

von Christoph Ernst

Bearbeitung: Susanne Hoffmann
Produktion: NDR 2009
Länge: 54', 54'

Der renommierte Autor Walther Weiden wird erpresst. Ausgerechnet im Vorfeld zu seinem 80. Geburtstag, zu dem der Hamburger Dörling Verlag ihn mit einer Gesamtausgabe würdigen will, erreicht ihn ein anonymer Brief, in dem er beschuldigt wird, seinen größten Erfolg einem Plagiat zu verdanken. Der Roman, der einst seinen Ruhm begründete, entstamme in Wirklichkeit der Feder eines jüdischen Exil-Autors, der 1943 nach Auschwitz deportiert wurde. Weiden schaltet einen Privatdetektiv ein, Jacob Fabian, von Haus aus Historiker und zudem profunder Kenner der Literaturszene. Er folgt einer Spur, die über die Provence nach Marseille führt. Zurück in Hamburg stößt er auf möderische Verstrickungen, die bis in die Nachkriegszeit reichen. Und auf einmal schwebt er selbst und seine Familie in Lebensgefahr.

Christoph Ernst, geboren 1958 in Hamburg, studierte Geschichte in Hamburg und New York und lebt in Groß Zecher. Er schreibt, malt und unterrichtet fiktionale Erzähltechniken. Ernst arbeitete unter anderem als Barmann, Sprachlehrer, Journalist und Kulturmanager. Neben Sachbüchern erschienen bisher zwei Kriminalromane, sogenannte "Elbkrimis": "Fette Herzen" und "Kein Tag für Helden".