Der kleine Lord

von Frances Hodgson Burnett

Regie_etc

England um 1880: Der kleine Cedric, Sohn eines englischen Aristokraten und einer Amerikanerin, wächst in New York auf. Sein Großvater, Lord Fauntleroy, hatte den Sohn wegen der unstandesgemäßen Heirat verstoßen, doch nach dessen Tod holt er den Enkel Cedric zu sich ins Herrenhaus. Die Mutter muss außerhalb des Landgutes wohnen. Überhaupt ist Lord Fauntleroy ein starrköpfiger, unfreundlicher Sonderling voller Vorurteile. Doch Cedrics Offenheit und aufrichtige Liebenswürdigkeit bleiben nicht ohne Folgen auf den alten Herrn.

Ebenso wie das Jugendbuch „Der kleine Lord“ ist auch diese Hörspielversion ein Klassiker, der nach einem halben Jahrhundert immer noch durch beste Schauspieler, Witz und genau die richtige Mischung aus Sozialkritik und Sentimentalität besticht.

Besetzung: Albrecht Schönhals, Andreas von der Meden, Lotte Betke, u.a.

Frances Hodgson Burnett, 1849 in Manchester geboren, ging mit ihrer Familie nach dem Tod des Vaters in die USA, wo sie bereits als 17-jährige für amerikanische Zeitungen schrieb. Bis zu ihrem Tod 1924 schrieb sie mehr als 40 Romane, Erzählungen und Stücke. Ins Deutsche übersetzt wurden u. a. „Der kleine Lord“ und „Der geheime Garten“, beide mehrfach verfilmt und als Hörspiele adaptiert: „Der kleine Lord“ (SDR 56, WDR 57, DLR 97) und „Der geheime Garten“ (WDR 65, SWR 99).