Kowalskis allerletzte Chance

von Leo Simpson
Bearbeitung Valerie Stiegele
Regie Otto Düben
Mit Horst Bollmann, Michael Habeck, Rainer Basedow, Benno Sterzenbach, Robert Atzorn, Hans Quest, Wolfrid Lier, Erminio Cantoni, Jürgen von Pawelsz, Gustl Datz
Produktion BR 1981
50'20

Acht Monate noch muss Officer Kowalski in Toronto Streife fahren, dann darf er nach 33 Dienstjahren in den Ruhestand gehen. Er freut sich von ganzem Herzen darauf, denn nur wenige Kollegen schätzen ihn, die meisten halten ihn für den dümmsten Polizisten Kanadas. Und tatsächlich: Als er einen wichtigen Auftrag erfüllen soll, geht alles schief. Er fasst einen Bankräuber nach der Tat und lässt ihn wieder laufen, als der ihm Märchen von Gnomen und Goldtöpfen erzählt. Officer Kowalskis Herz ist einfach zu weich für den Dienst bei der Polizei. Jetzt darf er nicht mal mehr Streife fahren, wird degradiert und zu Fuß auf Kontrollgänge geschickt. Und sein Chef, Captain Williams ist drauf und dran, ihm seine Pension empfindlich zu kürzen. Kowalski bleibt nicht mehr viel Zeit, um sein wahres Können zu zeigen.
Mit 'Kowalskis allerletzte Chance' hat Leo Simpson eine sympathische Polizei-Satire geschrieben, in der vor allem Horst Bollmann als verträumter, dusseliger Officer glänzen kann.

Leo Simpson, geb. 1934 in Irland, lebt in Kanada. Autor, Kritiker und Verleger. Werke u.a. 'Arkwright' (1971), 'Sailor Man' (1996).