Kritik der mörderischen Vernunft

Hörspiel in zwei Teilen nach dem gleichnamigen Roman von Jens Johler

Hörspielbearbeitung: Hilke Veth
Regie: Sven Stricker
NDR 2010

Ein bekannter Wissenschaftler wird brutal ermordet. Der erste Verdacht fällt auf radikale Tierschützer, denn der tote Hirnforscher hatte Versuche an Affen vorgenommen. Ein Briefbombenanschlag auf einen Kollegen in Bremen deutet in dieselbe Richtung. Doch der Berliner Wissenschaftsjournalist Troller weiß mehr als die Polizei. Der Mörder, der sich sinnnigerweise „Kant“ nennt und mysteriöse Botschaften hinterlässt - wie sich herausstellt alles Zitate aus Trollers letztem wissenschaftskritischen Buch - hat ihn persönlich kontaktiert. Gemeinsam mit der Kriminalreporterin Jane kommt Troller einem Mann auf die Spur, der den freien Willen des Menschen bedroht sieht - und töten wird, um ihn zu bewahren. Ein hochaktueller Thriller, der die Leistungen der modernen Hirnforschung mit Immanuel Kants Philosphie kritisch hinterfragt.

Mit Stephan Schad, Ulrike C. Tscharre, Anne Weber, Felix von Manteuffel, Konstantin Graudus u. a.

Jens Johler, 1944 in Neumünster geboren, in Hamburg aufgewachsen, arbeitete als Schauspieler, bevor er in Berlin Volkswirtschaft studierte und an der FU als Wissenschaftlicher Assistent arbeitete. Seit 1982 arbeitet er freiberuflich als Autor für Funk und Theater, schrieb Erzählungen, Romane und diverse Wissenschaftsthriller.