Das Leichentuch aus Gischt

von Sam Llewellyn
aus dem Englischen von Brunhild Seeler
Bearbeitung und Regie: Tim Vowinckel
Produktion: WDR 2002
54’

Ein nagelneuer Trimaran wird getestet. Während der Rennsegler in einer Sturmnacht vor der südenglischen Küste bei Pultney liegt, kommt es zur Katastrophe. Der Eigner Ed und der Profiskipper Dixon können sich zwar im letzten Moment von Bord retten, aber der dritte Mann, Alan Burton, taucht nicht wieder auf. Wenig später
allerdings doch - bei einer Sponsorenparty, die für ihn endgültig mit einem absolut tödlichen Abtauchen im Hafen des friedlichen Kleinstädtchens endet.
Die Regatta selbst, Aushängeschild für steinreiche Sponsoren, wird für Dixon zum Sieg. Aber wird er die rauschende Siegesfeier auch überleben?
Ein hochaufschäumender Krimi aus der Welt der Profisegler. Des Meeres und des Geldes Wellen, mit kriminalistischer Fantasie nachgezeichnet von einem erfahrenen, leidenschaftlichen Segler.

Sam Llewellyn wurde 1948 auf den Isles of Scilly, einer Inselgruppe am südwestlichsten Punkt der Britischen Inseln, geboren, wo seine Familie bereits seit 170 Jahren lebt. Mit seiner Frau, der kanadischen Kinderbuchautorin Karen Wallace, zog er nach Toronto. Seit 20 Jahren lebt er in einem mittelalterlichen Farmhaus in Herefordshire. Er segelt mehrere Monate im Jahr, seine Erlebnisse liefern den Stoff für seine Geschichten. Sein erster Roman „Lass das Riff ihn töten“ erschien 1987. Llewellyn schreibt Beiträge für die London Times, den Daily Telegraph, den Independent und für Zeitschriften, die sich mit Schifffahrt beschäftigen.