Leider war es Mord

von Janwillem van de Wetering
Bearbeitung und Regie: Peter Michel Ladiges
Produktion: Südwestfunk 1990
24'

Eine schauerliche Szenerie: grünes Licht, blubberndes Wasser, sprudelnde Schläuche, saugende Pumpen, und rund eine Million Muscheln glotzen aus ihren Aquarien auf die Leiche des Forschers Hans Stroom. Ein Fall für Grijpstra und de Gier.

Darsteller:
Hans Peter Hallwachs, Charles Wirths, Matthias Ponnier u.a.

Janwillem van de Wetering, geboren 1931 in Rotterdam als Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie, reiste viele Jahre durch die Welt, begann in London ein Philosophiestudium, das er abbrach, um 1958 die Antwort auf seine existentiellen Fragen in einem Zen-Kloster zu suchen. Dort verbrachte er anderthalb Jahre, »ein einschneidendes Erlebnis«, wie er sagt und worüber er 1973 sein erstes Buch schrieb, »Der leere Spiegel«.
Nach Amsterdam zurückgekehrt, ging er jahrelang als uniformierter Polizist Streife, eine Art Wehrersatzdienst, denn durch seine langen Auslandsaufenthalte hatte er sich dem Militärdienst entzogen – und begann, Kriminalromane zu schreiben. Seit 1976 lebt er mit seiner Familie in Maine/USA und ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller der Niederlande.