Letzte Nacht in Queens

von Dirk Schmidt
Regie: Frank-Erich Hübner
Produktion: WDR 2004
54'

„Wirklich angekommen in New York ist man erst, wenn man zwischen den Flüssen wohnt - in Manhattan“, denkt Julia - vielleicht ist sie deshalb verschwunden, denn der Traum vom „Big Apple“ hat sich für sie nicht erfüllt. Mit Holger, dem Maler, den hier alle nur „Ogi“ nennen, war sie aus Düsseldorf gekommen und hatte von Queens aus immer wieder über den East River nach Westen geschaut, auf die Skyline Manhattans - so nah und doch so fern.
Ogi arbeitet inzwischen in einer Fast-Food-Kette und lernt eine Menge seltsamer Leute kennen, die ihre schlecht bezahlten Jobs hassen und sich nach Lukrativerem umschauen. Plötzlich ist er in einen Raubzug verwickelt, der ein unerwartetes, typisch amerikanisches Ende nimmt. Und dann sieht er Julia wieder. Sie betreut eine winzige Ausstellung im Rockefeller-Center, die im Grunde nur aus einem einzigen Bild besteht, einem echten Canaletto ...

Dirk Schmidt, geboren 1964, ist Autor, Drehbuchlektor und Werbetexter und arbeitete eine Zeit lang in New York. Nach „Keine Chance für Bach“ (WDR 2003) ist „Letzte Nacht in Queens“ sein fünfter Krimi für den WDR.