Lonelyville

von Jerry Oster
aus dem Amerikanischen von Hans Gerd Krogmann
Regie: Hans Gerd Krogmann
Produktion: WDR 1996
41', 54'

Im Computer ihres Mannes entdeckt Helen einen nicht codierten Liebesbrief. Sam hat ganz offensichtlich ein Verhältnis mit der Malerin Ruth Welles, über die er gerade einen Film dreht. Helen braucht erst einmal Abstand und flüchtet sich in das Ferienhaus einer Freundin auf Fire Island. Allerdings findet sie dort nicht ganz die Einsamkeit, die sie gesucht hat. Im Nachbarhaus hat sich der New Yorker Geschäfts-Tycoon Tom Chapman einquartiert, der gerade die Titelseiten aller Gazetten füllt, weil er seine Top-Manager wegen unsauberer Arbeitsmethoden gefeuert hat. Chapman ist fasziniert von Helen, die sich ihm aus einer Laune heraus als Ruth Welles vorstellt. Zurück in New York erreicht ihn eine Anfrage der echten Ruth Welles: Sie möchte den erfolgreichen Geschäftsmann porträtieren. Gleichzeitig verabredet sich Helen als Ruth mit Chapman in seinem Büro. Doch als Helen dort eintrifft, muss sie eine grausige Entdeckung machen.

Jerry Oster, geboren 1943 in New Mexico, war Agenturjournalist und Polizeireporter, bevor er 1985 mit einer Serie über New York City begann, die mittlerweile zwölf Romane umfasst. 1999 erhielt Oster den Deutschen Krimipreis für „Sturz ins Dunkel“.