Lullaby

von Chuck Palahniuk
Bearbeitung und Regie:
Leonhard Koppelmann
Produktion: WDR 2005
55' 55'

Der Tod ist der Bruder des Schlafes. Das muss Carl Streator auf grausige Weise erfahren. Vor Jahren sang er seine Frau und seine kleine Tochter mit einem afrikanischen Wiegenlied in den Schlaf. Am nächsten Morgen waren sie tot. Erst jetzt, als er für eine Zeitung eine Serie mysteriöser Kindstode recherchiert, wird ihm der Zusammenhang klar. Denn bei jedem der toten Babys liegt ein Kinderbuch mit eben diesem Wiegenlied aufgeschlagen. Ist es möglich, dass ein scheinbar harmloses Schlaflied eine tödliche Wirkung besitzt?
Streator probiert das Lied an seinem Chefredakteur aus - und stellt entsetzt fest, wie leicht und verführerisch es ist, mit dieser „Waffe“ zu töten. Was, wenn der Text in falsche Hände gerät? Das Lied könnte sich wie eine tödliche Epidemie in die Ohren der Welt legen. Streator entschließt sich, alle erhaltenen Exemplare des Buches zu suchen und zu vernichten. Aber Streator bleibt nicht der einzige, der an dem Buch mit dem magischen Wiegenlied interessiert ist.


Chuck Palahniuk, 1962 in den USA geboren, erreichte spätestens mit seinem Roman „Fight Club“ internationalen Kult-Status. Der Text wurde von David Fincher mit Brad Pitt und Edward Norton verfilmt. Palahniuk lebt in Portland, Oregon.