Maigret und das Schattenspiel

von Georges Simenon
aus dem Französischen von Claus Sprick
Funkeinrichtung und Regie: Judith Kuckart und Susanne Feldmann
Produktion: SFB-ORB/MDR/SWR/
51'

Der Firmenchef Raymond Couchet war eine zwielichtige Gestalt, stellt Maigret fest, nachdem er ihn ermordet in seinem Büro vorgefunden hat. Der Tresor stand offen und war ausgeräumt worden. Der Verdacht spitzt sich auf einen Täter zu, der aus der näheren Umgebung von Couchet stammt und dessen Gewohnheiten kennt. Motive gibt es mehrere: Geldgier oder vielleicht auch Rache. Da ist die erste Ehefrau des Ermordeten, die ihn als Luftikus kennen gelernt und darum verlassen hatte, deren gemeinsamer Sohn, die zweite Ehefrau und schließlich die Geliebte. Wer machte mit Couchet kurzen Prozess?

Mit: Friedhelm Ptok als Kommissar Maigret und Christian Berkel.
In weiteren Rollen: Christian Brückner, Eva Weissenborn, Arta Preuss, Markus Meyer, Astrid Kohrs, Carmen-Maja Antoni, Heide Kipp

Georges Simenon, 1903 – 1989, belgischer Roman und Kriminalschriftsteller, schlug die journalistische Laufbahn ein und ging 1923 nach Paris, wo er 1930 mit den ersten Kriminalromanen der „Maigret-Serie“ berühmt wurde. Lebte in Kanada und den USA, seit 1957 in der Schweiz. Sein Werk umfaßt mehr als 200 Kriminalromane und psychologische Romane, die um die Themen Verbrechen, Sexualität, Alkoholsucht und Einsamkeit kreisen.