Mann im Zug, Mann im Haus, Mann im Strauch

von Andreas Knaup
Dauer:...................................................................... 54'26
Regie: ...................................................................... Joachim Staritz
Produktion:............................................................... MDR 1993

Mitwirkende:
Wolfgang Jakob....................................................... Mann im Zug
Jürgen Holtz............................................................. Mann im Haus
Wolfgang Winkler .................................................... Anwalt
Eckehard Hahn........................................................ Sprecher
Lore Tappe .............................................................. Frau
Siegfried Worch ....................................................... Er
Carla Valerius .......................................................... Sie
Fred-Arthur Geppert ................................................ Stimme 1 (Vernehmer
Joachim Staritz ........................................................ Schaffner
Dieter Bellmann ....................................................... Mann 1 + 2
Werner Godemann .................................................. Stimme 2 (Richter

Für drei Männer wird deutsche Vergangenheit zum Schicksal. Ein ehemals Mächtiger der DDR,
verquickt gleichermaßen als Devisenbeschaffer in die Geschäfte dieses Staates sowie seines
Geheimdienstes, hat zu seiner Sicherheit und zu seiner Bequemlichkeit von Bundesregierung und
Bundesnachrichtendienst eine komfortable Villa zugewiesen bekommen. Zuviel weiß er von den
deutsch-deutschen Beziehungen, von Geschäften, Geheimabsprachen mit der DDR-Führung, als
dass er Verurteilung und Gefängnis fürchten müsste. Für den Fall, dass ihm doch etwas
geschehen sollte, hat er verfügt, dass hochbrisante, in Schweizer Banktresoren lagernde
Dokumente der Öffentlichkeit übergeben werden. Der Mann im Haus hat zu seinem Schutz einen
Leibwächter, den Mann im Strauch, eine trainierte Kampfmaschine, der nur angemeldete Besucher
zum Mann im Haus passieren lässt. Der dritte, der Mann im Zug, hat sich aufgemacht, den Mann
im Haus, der sein Leben zerstörte, der jetzt den Schutz einflussreicher Dienststellen genießt und
nach wie vor legal nicht greifbar ist, zu töten. Sein Vorsatz bringt mühsam ausbalancierte
Interessengleichgewichte durcheinander.