Der Marquis von Marne

von Gilbert Keith Chesterton
Übersetzung aus dem Englischen: Rudolf Nutt
Bearbeitung: Richard Hey
Regie: Ludwig Cremer
Produktion: Westdeutscher Rundfunk 1956
53’45

Pater Brown, ein scheinbar unbeholfener Provinzpfarrer, erweist sich immer wieder als genialer Detektiv. Eine seiner „religiösen Übungen“ ist, in den Mörder „hineinzuschlüpfen, bis ich selbst der Mörder bin“. Auch im „Marquis von Marne“ wird seine Kombinationsgabe gefordert. Einige Spitzen der englischen Gesellschaft sind entsetzt darüber, dass der jetzige Marquis von Marne sich unter dem Einfluss der Kirche wie ein Einsiedler in sein Haus zurückgezogen hat. Dabei, so heißt es, soll die Kirche einen Anflug von Lebenslust ausgenutzt haben, die James seinerzeit nach dem mysteriösen Tod seines Vaters Maurice Mair befallen hat. Diesen Vorwurf will Pater Brown nicht auf sich und der Kirche sitzen lassen.

Darsteller:
Walter Richter, Peter Lühr, Rudolf Therkatz, Inge Meysel, Kurt Meister, Kaspar Brüninghaus und Sigrun Höhler

Gilbert Keith Chesterton (1874-1936), englischer Schriftsteller. Seine Father-Brown-Geschichten erschienen zwischen 1911 und 1935.