Miami Blues

von Charles Willeford
aus dem Amerikanischen von Rainer Schmidt
Komposition: Gerd Bessler
Bearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer
Produktion: HR/SWF 1996

Freddy Frenger Jr., ein wohlgemuter Psychopath aus Kalifornien, bricht bei seiner Ankunft auf dem Miami Airport einem Hare- Krishna-Anhänger den Mittelfinger. Und schlendert achtlos weiter. Der Hare Krishna stirbt an einem Schock. Aber das merkt Freddy gar nicht. Hoke Moseley, Sergeant beim Miami Police Department, wird mit der Aufklärung des mysteriösen Todes des Hare Krishnas betraut. Und trifft bei seinen Ermittlungen zufällig auf Freddy, den gesuchten Täter. Aber das merkt Hoke erst zu spät. Da hat Freddy ihm schon die Dienstwaffe abgenommen, um damit einen Juwelierladen zu überfallen. Doch der Coup misslingt und Freddy werden drei Finger mit der Machete abgeschlagen. Geistesgegenwärtig sammelt Freddy die Finger wieder ein, denn es sind ja schließlich seine – und sie hätten Fingerabdrücke hinterlassen können.

Charles Ray III. Willeford wurde 1919 in Little Rock, Arkansas, geboren. Mit vierzehn zog er als Landstreicher durch die Gegend, mit sechzehn verpflichtete er sich bei der Army, wo er die nächsten 25 Jahre verbrachte. 1961 sattelte Willeford um: studierte und lehrte Englische Literatur, arbeitete als Literaturkritiker und Autor von Theaterstücken und Romanen, darunter seine bekannte Hoke Moseley-Reihe.