Mord im Opernhaus

von Karl Bogner
Ein Kriminalfall aus dem Jahr 1963

Regie: Karl Bogner
Produktion: BR 1973
Länge: 57'42

In der Wiener Oper wird eine Ballettschülerin aufgefunden. Tot. Mit zahlreichen Messerstichen ermordet. Im Sicherheitsbüro laufen die Ermittlungen an. Kannte der Mörder sein Opfer? War er ein Angestellter des Hauses? Eine groß angelegte Fahndungsaktion wird gestartet, ganze 150 Kriminalbeamte sind mit der Aufklärung des Mordes beschäftigt. Die fieberhafte Suche nach dem "Opernmörder" jedoch bleibt ohne Erfolg. Drei Monate später macht eine Reihe von Überfällen auf Frauen Schlagzeilen. An verschiedenen Orten der Wiener Innenstadt werden sie von einem Mann mit dem Messer attackiert. Die Beschreibungen des Täters sind ungenau. Was ist das für ein Mensch, der ohne erkennbares Motiv auf seine Opfer losgeht? Ein Triebtäter, ein pathologischer Frauenhasser? Und vor allem: Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Messerstecher und dem "Opernmörder"? Karl Bogner zeichnet in seinem Hörspiel Mord im Opernhaus die wahre Geschichte eines spektakulären Verbrechens aus den Akten des Wiener Sicherheitsbüros nach.

Mit Gustl Weishappel, Alfred Schwetz, Walter Schmidinger, Willy Berling, Egbert Greifeneder, Karl Schaidler, Alexander Malachovsky u.a.

Karl Bogner (eigentl. Joseph Strobl, 1908-77), lebte in München. Kurzzeitiger Leiter der Musikabteilung von Radio München, Dirigent am Gärtnerplatztheater. Autor, Komponist und Regisseur zahlreicher BR-Hörspiele u.a. Der unsterbliche Hanswurst (1956), Hotel Sacher. Ein musikalischer Bilderbogen (1960), Regina Wieshuber (1977).