Der Name der Rose

von Umberto Eco
Übersetzung aus dem Italienischen: Burkhard Kroeber
Hörspielbearbeitung: Richard Hey
Komposition: Peter Zwetkoff
Regie: Otto Düben

Mit Heinz Moog, Christian Schulz, Pinkas Braun, Helmut Stange, Ernst Jacobi, Rolf Boysen u.v.a.

BR/NDR/SWF 1986
84 Min. (I)
84 Min. (II)
78 Min. (III)
85 Min. (IV)

Anno Domini 1327, letzte Novemberwoche in einer reichen Cluniazenser-Abtei an den Hängen des Apennin: Bruder William von Baskerville, gelehrter Franziskaner aus England, kommt als Sonderbotschafter des Kaisers in delikater Mission: Er soll ein hochpolitisches Treffen zwischen den der Ketzerei verdächtigten Minoriten und Abgesandten des Papstes organisieren. Doch bald erweist sich sein Aufenthalt in der Abtei als apokalyptische Schreckenszeit. In den sieben Tagen und Nächten werden William und sein Gehilfe Adson Zeugen der wundersamsten Begebenheiten: Ein Mönch ist im Schweineblut-Bottich ertrunken, ein anderer aus dem Fenster gesprungen, ein dritter liegt tot im Badehaus. Gerüchte schwirren durch die Abtei, und nicht nur der Abt hat etwas zu verbergen. Überall sind fromme Spurenverwischer und Vertuscher am Werk. William, der Exinquisitor, wird vom Untersuchungsfieber gepackt: Weit mehr als der Streit zwischen Kaiser und Papst interessiert ihn die Entlarvung des Mörders.

Umberto Eco, 1932 in Alessandria im Piemont geboren, lebt heute in Mailand. Er studierte Pädagogik und Philosophie und promovierte 1954 an der Universität Turin. Danach arbeitete er u.a. als freier Dozent für Ästhetik und visuelle Kommunikation. Seit 1988 Ehrendoktor der Pariser Sorbonne. Verfasste zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst, der Ästhetik des Mittelalters. Seine Romane "Der Name der Rose" sowie "Das Foucaultsche Pendel" machten ihn weltberühmt. Der NDR produzierte zuletzt "Baudolino".