Nichts als ein Bild

von Pierre-Jean Bouyer
aus dem Französischen von Jean-Louis Marie
Regie: Thomas Werner
Produktion: WDR 2005
54'

Ex-Junkie Raoul, Gelegenheitsinformant und Sorgenfall von Privatdetektiv Ed, hat ein Auto „mitgehen lassen“, in dem der Schlüssel steckte, aber dummerweise auch eine Tote im Kofferraum. Jetzt steht der Wagen mitsamt Leiche in Eds Garage und muss zurück an den Eigentümer, einen gewissen Philippe Rambuteau. Doch Rambuteau ist bereits tot, als Ed das Terrain sondieren will. Prompt stolpert er über einen früheren Kollegen. Ausgerechnet Roberto, der ihn einst bei der Kripo rausgeekelt hat, ist mit dem Fall betraut und gar nicht kooperativ, so dass Ed auf eigene Faust ermittelt. Dabei schliddert er von einer Katastrophe in die andere, zumal auch Agnès mitmischt, die sonst seine Briefe tippt, sich aber lieber als „Assistentin“ ausgibt und reichlich Chaos schafft, ihn aber doch auf die Spur eines zwielichtigen Pornofilmhändlers im Rotlichtmilieu bringt.

Pierre-Jean Bouyer, geboren 1968 in Nancy, hat Mathematik und Film studiert. Er arbeitet als Multimediakünstler im Film-, Video- und Musikbereich und als Hörspielautor für Radio France. Der WDR produzierte zuletzt von ihm „Tod ohne Ende“ (2003).