Niemandskind

von Dirk Josczok

Regie: Beatrix Ackers
Produktion: DKultur 2013
Länge: 56'


Annegret Krauser - 35 Jahre, ledig, kinderlos, arbeitslos - wird tot in ihrer verwahrlosten Wohnung aufgefunden. Neben ihr liegt eine leere Schnapsflasche, vermutlich die Tatwaffe. Gefunden hatte die Tote ein Putzmann, da ihre Wohnungstür offen stand.

Hauptkommissar Magnus und sein Team beginnen in dem trostlosen Hochhaus zu ermitteln. Lediglich Elmar Büssow, Mieter der Wohnung über der Krauser, hörte öfter mal Streit zwischen ihr und Thilo Griebke, einem polizeibekannten Schläger.

Griebke ist nach Auswertung der ersten Spuren dringend der Tat verdächtig. Der vorbestrafte und arbeitslose KFZ-Schlosser jedoch beteuert seine Unschuld. Nach den pathologischen Befunden war Krauser schwanger und hat auch entbunden. Wo aber ist das Kind?

Mit: N.N.

Dirk Josczok, geboren 1960 in Düsseldorf, lebt in Berlin. Schreibt Drehbücher und Hörspiele. Für DKultur: "Heldentod" (2011), "Zahltag" (2012).