Ohne Geld singt der Blinde nicht

von Richard Hey
Regie: Richard Hey
Produktion:HR/SWF/Rias 1985
55', 55'

Ein Beamter des Westberliner Rauschgiftdezernats ist am Ufer des Teltowkanals aufgefunden worden. Nur eine Stunde später wird die Tatwaffe bei einem 19jährigen Fixer sichergestellt, der an einer Überdosis Heroin gestorben ist. Alles sieht danach aus, dass der Junkie den Drogenfahnder ermordet hat. Doch einige Ungereimtheiten machen Kommissarin Ledermacher zu schaffen. Inmitten ihrer Ermittlungen aber wird sie von dem Fall abgezogen. Sie soll undercover den mysteriösen Tod eines ostdeutschen Chemieprofessors in Italien aufklären. Die Kommissarin widersetzt sich der Anweisung und ermittelt auf eigene Faust weiter. Erst als sie erste Zusammenhänge zwischen dem Mord an ihrem Kollegen und dem Tod des Professors aufgedeckt hat, tritt sie die Reise nach Italien an: einen „Diensturlaub in Genua“.
Um den Mord an ihrem Kollegen und den Tod eines Chemieprofessors aufzuklären, reist die Berliner Kommissarin Katharina Ledermacher nach Italien. Als einfache Touristin getarnt setzt sie Stück für Stück des »Mordpuzzles« zusammen. Doch die entscheidenden Antworten kann ihr nur ein blinder Straßenmusiker geben, und der »singt« ihr, wer sich in Wahrheit hinter dem idyllischen Urlaubsort Lignaro verbirgt: Kunstfälscher, Drogendealer und Menschenhändler. Was die Kommissarin aber noch nicht weiß: der Drahtzieher dieser Organisation sitzt in Berlin und ist ihr nur allzu gut bekannt.

Mit:Hannelore Hoger, Gerd Kunath, Rainer Pigulla, Michael Schulmayer-Rasmussen, Erna Haffner, Edelgard Abendstein u.a.

Richard Hey, geboren 1926 in Bonn, studierte Geschichte, Germanistik und Musik. Seit 1952 ist er Autor zahlreicher Hörspiele, Theaterstücke und (Kriminal-)Romane.