Oktopus: Mord in Tirol

von Felix Mitterer

Regie: Wolf Neuber
54’44
ORF 1978

Mit Harry Fuss, Johanna Brix, Susi Hermann, Rudolf Strobl, Erich Schenk, Julia Gschnitzer, Dietrich Schlederer

Harry Horvath und Erne Fröhlich vom Detektivbüro Oktopus in Wien reisen im tiefen Winter nach Tirol. Frau Weißkopf, Hotelierswitwe in einem Fremdenverkehrsort hat sie gerufen. Ihr Gatte ist ermordet worden, vor dem offenen Safe hat Frau Weißkopf ihren Mann erschossen aufgefunden. Die Dorfbewohner halten zunächst die Witwe für die Täterin, da sie noch sehr jung ist und es vermutlich nur auf das Geld des alten Weißkopf abgesehen hatte, als sie ihn heiratete. Mit der Zeit eröffnen sich den beiden Ermittlern die verwandtschaftlichen Konflikte innerhalb des Dorfes, die schließlich zur Spur des wahren Mörders führen. Frau Weißkopf, von der Kellnerin zur Hotelbesitzerin aufgestiegen, ist nicht wohl gelitten in der Gemeinde. Aber auch ihr Mann hatte nicht nur Freunde in der Dorfgemeinschaft.

Felix Mitterer, geb. 1948 in Tirol, lebt in Irland. Schriftsteller und Dramatiker. Theaterstücke u.a. "Kein Platz für Idioten" (1977), "Verlorene Heimat" (1987), "Ein Jedermann" (1991), "Die Weberischen" (2006). Drehbuchautor und Regisseur der Fernsehreihe "Die Piefke-Saga" (1991). Hörspiele u.a. "Die wilde Frau" (ORF 1978), "Sibirien" (ORF 1990), "Die Beichte" (ORF 2003, ausgezeichnet mit dem Prix Italia 2004).