Onkelchens Traum

von Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Regie: Walter Ohm
Komposition: Tibor Inczedy/Michail Ignatieff
Bearbeitung: Hellmut von Cube
Produktion: BR 1955
Länge: 89'

Márja Alexándrowna Moskálewa möchte ihre Tochter Sinaida Afanássjewna mit dem senilen, alten, aber reichen Fürsten K. verheiraten, um an dessen Geld zu gelangen. Als er für einige Tage in ihrer Wohnung Unterkunft findet, spinnt sie eine Intrige und bringt den Fürsten soweit, um die Hand Sinas anzuhalten. Doch ein Angehöriger des Fürsten, der vergeblich um Sinas Hand angehalten hatte, fühlt sich betrogen und entsinnt seinerseits eine Intrige. Er redet seinem "Onkelchen" ein, dass dieser den Heiratsantrag nur geträumt habe.

Mit: Hermine Körner, Maria Becker, Erich Ponto, Fritz Straßner, Edith Heerdegen u.a.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821-81), russischer Schriftsteller. 1849 nach Kontakten zu Zarengegnern zum Tode verurteilt, umgewandelt in Zwangsarbeit in Sibirien. Romane u.a. Schuld und Sühne (1866), Der Idiot (1968), Die Brüder Karamasow (1880). Hörspieladaptionen u.a. Die Besessenen (RIAS 1960), Der Spieler (SWR 2004).