Onno Viets und der Irre vom Kiez

von Frank Schulz

Regie: Wolfgang Seesko
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Produktion: NDR 2013
Länge: 75'


Detektiv-Anfänger Onno Viets, Hartz IV-Empfänger mit diversen gescheiterten beruflichen Versuchen in der Vergangenheit, akuten Finanzsorgen, einer wunderbaren Ehefrau an seiner Seite und viel Glück im Tischtennis, erhält seinen ersten Auftrag von einem schmierigen Promi aus der Privatsender-Unterhaltungsbranche.

Der Job bringt den friedfertig Ahnungslosen in lebensgefährliche Nahezu einem brutalen Unterwelt-Psychopathen, besagtem "Irren vom Kiez", dort besser als das "Händchen" bekannt. Aller geringen Überlebenschancen unter diesen Umständen zum Trotz gelingt es dem "Lamm" Onno jedoch immer wieder die "Bestie" in Schach zu halten.

Zwischer dem kleinen hässlichen Loser Onno und dem großen gefährlichen Kraftprotz entsteht sogar eine ganz unwahrscheinliche, wundersame und zarte Beziehung, die leider nicht glücklich enden kann.

Mit: Oskar Ketelhut, Werner Wölbern,Timo Jacobs, Erik Schäffler, Jan Schütte, Gabriele Maria Schmeide, Harry Rowohlt, vielen anderen und dem Shanty-Chor-Hamburg "De Tempentrekker"

Frank Schulz, 1957 in Hagen bei Stade geboren, lebt in Hamburg-Eppendorf. 1991 erschien der erste Band seiner "Hagener Trilogie": "Kolks blonde Bräute", gefolgt von "Morbus fonticuli" (2002) und "Das Ouzo-Orakel" (2006). Schulz erhielt viele Preise, u.a. 2004 den Hamburger Hubert-Fichte-Preis, und kann eine begeisterte Fangemeinde sein eigen nennen. "Onno Viets und der Irre vom Kiez" ist im Frühjahr 2012 erschienen.