Operation Balsam

von Patricia Highsmith
Aus dem Amerikanischen von Otto Bayer
Komposition: Peter Zwetkoff
Bearbeitung und Regie:
Hermann Naber
43'

Der Reaktorunfall in Harrisburg 1979 zeigte der Welt, dass Kernkraftwerke störanfällig sind und die Umwelt radioaktiv vergiftet werden kann. Für tiefe Verunsicherung bei den amerikanischen Staatsbürgern sorgte dazu die Erkenntnis, dass die staatlichen Kontrollorgane die Öffentlichkeit belügen. Benjamin M. Jackson, der Chef der Nuclear Control Commission NCC, gerät in eine unangenehme Lage. Denn die Kernkraftwerksbetreiber können ab sofort ihre Atommülltransporte nicht mehr bei Nacht und Nebel zu Deponien in andere Bundesstaaten schicken. Doch der Atommüll muss entsorgt werden. In Washington hat jemand eine geniale Idee: Die Regierung soll einer Universität im Mittelwesten ein Sportstadion spendieren, dann könne man unter diesem Stadion den radioaktiven Müll in Bleibehältern einlagern und für immer vergessen. Voraussetzung für das Gelingen dieses Plans ist strikte Geheimhaltung. Als einer der leitendenden Mitarbeiter der NCC spurlos verschwindet, wird Benjamin M. Jackson aktiv. Aber er muss feststellen, dass er selbst ein Gefangener des genialen Plans ist.

Mit Friedhelm Ptok, Walter Renneisen, Siemen Rühaak, Gudrun Schachtschneider u.a.

Patricia Highsmith (1921 – 1995). Studium an der Columbia-University in New York. Meisterin des Psychothrillers. Über 30 Veröffentlichungen u.a. Zwei Fremde im Zug‘ (1950), Der talentierte Mr. Ripley‘ (1954), Kleine Mordgeschichten für Tierfreunde‘ (1975).