Das Paar im Kahn

von Hansjörg Schneider
Funkeinrichtung: Manfred Mixner
Länge pro Folge 55 Min.

Im Basler St. Johann-Quartier ist eine Frau ermordet worden, Aische Aydin, eine sehr hübsche Türkin - man hat ihr das Gesicht zerschlagen. Um den Hals trug sie ein exotisches Amulett: ein Paar im Kahn darstellend. Der alte Kriminalkommissär Hunkeler, eine Art Schweizer Maigret, glaubt nicht, daß es der eifersüchtige Ehemann war, das wäre zu einfach. Der verzweifelte Ehemann wurde nämlich gleich nach der Tat von der Polizei verhaftet und hat sich in seiner Zelle erhängt. Gegen den Willen der Staatsanwaltschaft und gegen die Überzeugung der Mehrheit seiner Mitarbeiter ermittelt Hunkeler weiter - auf eine manchmal nicht ganz ungefährliche Weise. Im Grunde ist er ein liebenswerter und eigenwilliger Kauz, der mit den einfachen wie mit den komplizierten Menschen gut umgehen kann und sich außerdem auch im zwielichtigen Milieu Basels auskennt. Er hat keine vorgefaßte Meinung und keine "Theorie" zu diesem Mord, aber er befragt mit der ihm eigenen Eindringlichkeit und Ausdauer all die Leute, die mit der jungen Türkin Kontakt hatten. Und am Ende wird er - durch Zufall - den Mörder entlarven.

Erzähler – Franziskus Abgottspon
Kommissär – Hunkeler Ueli Jäggi
Hedwig – Irina Schönen
Lüthi – Kathrin Brenk
Suter – Peter Kner
Madörin – Ernst Sigrist
Lüdi – Heiner Hitz
Haller – René Ander-Huber
Pedro – Paul-Felix Binz
Sengün – Murat Sarac
Meier – Michael Neuenschwander

Hansjörg Schneider wurde 1938 in Aarau geboren. Er gehört zu den meistgespielten deutschsprachigen Dramatikern und schrieb zahlreiche Romane und Erzählungen. Für sein Schaffen wurde Hansjörg Schneider mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt erhielt er 1998 für Das Wasserzeichen den Phantastikpreis der Stadt Wetzlar. Hansjörg Schneider lebt in Basel.