Der Passagier vom 1. November

von Georges Simenon
Bearbeitung: Fred von Hoerschelmann
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Produktion: NDR 1955/mono
54', 48', 54'

Im Nebel des 1. November kommt ein junger Mann nach La Rochelle. Er ist bei Zirkusleuten aufgewachsen und hat nach dem Tod seiner Eltern die Nachricht erhalten, dass in der französischen Küstenstadt eine Erbschaft auf ihn wartet. Die Mächtigen des Ortes begegnen ihm teils überfreundlich, teils ablehnend. Bald wird ihm klar, dass er in ein Netzwerk aus Korruption, Betrug, Erpressung und Mord geraten ist. Der machtbesessene Erbonkel des jungen Fremden war der Anführer eines Syndikats, das die Stadt noch immer brutal beherrscht und einer jungen Frau einen Mord anhängen will. Der Fremde geht den Spuren seines Onkels nach und stößt auf ein Bündel sorgsam gehüteter Dokumente, die Licht in die dunklen Machenschaften bringen.

Georges Simenon (1903-1989) schrieb neben seinen 76 Maigret-Romanen auch 130 Kriminalgeschichten ohne die Figur des weltberühmten Kommissars. Insgesamt umfasst sein Werk über fünfhundert Titel, von denen viele verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.