Paul Temple und der Fall Genf

von Francis Durbridge
Aus dem Englischen von Marianne de Barde

Regie: Otto Düben
Komposition: Hans Jönsson
Produktion: WDR 1966
Länge: 218'

Eigentlich will Paul Temple mit seiner Frau Steve in der Schweiz Urlaub machen. Dort erreicht ihn die Nachricht, dass der reiche Londoner Verleger Milbourne bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Dessen Schwager, der Finanzmagnat Maurice Lonsdale, bittet Temple um Hilfe. Seine Schwester

Margaret ist von der fixen Idee besessen, dass ihr Mann noch lebt. Der Tote war so entstellt, dass eine Identifizierung nicht zweifelsfrei möglich war. Margaret Milbourne glaubt fest daran, dass der berühmte Kriminalschrift steller Paul Temple den Fall aufklären kann. Paul und Steve stoßen auf ein mysteriöses Romanprojekt, das verfilmt werden soll, auf einen dubiosen Regisseur und eine noch rätselhaftere Filmdiva. Zusätzliches Ungemach droht durch diverse Mordanschläge, denen die Temples nur knapp entkommen.

Francis Henry Durbridge, geboren am 25. November 1912 in Hull, Yorkshire, arbeitete nach seinem Studium (Altenglisch und Volkswirtschaft) als Börsenmakler, schrieb dann 30 Jahre lang für die BBC als Hörspielautor und publizierte 35 Romane. Sein Durchbruch war der 1938 erfundene Kriminalschriftsteller und Hobbydetektiv Paul Temple. Francis Durbridge, dessen Krimiverfilmungen ("Das Halstuch", "Melissa") in den Frühzeiten des Fernsehens Einschaltquoten von fast 90 Prozent erreichten, starb am 11. April 1998 in London.