Das Peter-Prinzip

von Raymond Hull und Laurence J. Peter
Aus dem Amerikanischen von Michael Jungblut

Regie: Ulrich Gerhardt
Komposition: Gerd Bessler
Produktion: HR 2008
Länge: 50'

Das Peter-Prinzip gehört zu den Klassikern der amerikanischen Management-Literatur und basiert auf einem Lehrsatz von Laurence J. Peter. Er besagt, dass jedes Mitglied einer beruflichen Hierarchie so lange befördert wird, bis es das Maß seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat. Peter und sein Kollege Raymond Hull gehen bei ihrer Analyse von den alltäglichen Beobachtungen der Unfähigkeit aus, die jedermann kennt: der Pfusch von Ärzten, Handwerkern und Managern entgeht den beiden Forschern ebenso wenig wie der gelangweilte Beamte, verschlafene Lehrer und Hochschullehrer.

Sie alle, oder doch jedenfalls viele von ihnen, waren am Anfang ihrer Karrieren kompetent und engagiert, also reif für eine Beförderung. Und zweifellos wird gerade der Fähige so lange aufsteigen, bis er eine Position erreicht, für die er sich als unfähig erweist. Und dort harrt er dann aus: Man sollte also, meinen Peter und Hull, seine Energie vielleicht sinnvoller auf die Vermeidung einer Karriere verwenden.

Mit: Mit Hans Peter Hallwachs, Graham F. Valentine und Klara Manzel

Raymond Hull (1919-1985) schrieb zunächst Drehbücher für die CBS, nahm und leitete Schreibkurse, bevor er ab Ende der 1960er Jahre verstärkt Sachbücher, sogenannte Ratgeber, veröffentlichte, deren erster Propagandist er war. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen »The Peter Principle« (1970) (dt. »Das Peter-Prinzip«), zusammen mit Laurence J. Peter.

Laurence J. Peter (1919-1990), kanadisch-US-amerikanischer Lehrer, Erziehungs- und Sozialberater, Schulpsychologe, Gefängnislehrer und Universitätsprofessor. Durch das nach ihm benannte Peter-Prinzip wurde er in den 1960er Jahren bekannt.