Petra

von Torsten Reschke

Regie: Heinz Dieter Köhler

Mitwirkende:
Hans Korte - Karl-Heinz Pohl
Rosemarie Fendel - Carla Pohl
Werner Rundshagen - Dr. Hoffmann
Kurt Lieck - Kommissar
Josef Meinertzhagen - Kollmorgen
Gerhard Becker - Jensen
Alwin Joachim Meyer - Edwin
Michael Thomas - Dreischong

Produktion: WDR 1974
Dauer: 54'50

In der "Grauzone der Wirtschaft" bewegt sich die Firma Pohl & Dreischang. Die findigen Herren mit den weißen Kragen übernehmen angeschlagene Betriebe und legen die bisherigen Besitzer aufs Kreuz. Eines Tages aber trifft es Herrn Pohl selbst: Seine Tochter Petra wird entführt, die Kidnapper fordern zwei Millionen Lösegeld. Der Verdacht fällt auf den Kompagnon. Dieser verdächtigt seinen Chauffeur. Und schließlich meint der Kommissar, der Vater hätte die Entführung selbst inszeniert.

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Hans Korte, geb. am 8. April 1929 in Bochum, 1945 Regieassistent bei Saladin Schmitt, Musikstudium in Köln und Detmold. Noch vor seinem Schauspieldebüt an den Städtischen Bühnen Dortmund inszenierte er 1950 den "Raub der Sabinerinnen" am Augsburger Theater. Engagements in Gelsenkirchen, Kassel, Frankfurt/Main, Düsseldorf, Hamburg und München. Von 1965 bis 1979 festes Ensemblemitglied bei den Kammerspielen und im Münchner Staatsschauspiel. Inszeniert in den 70er Jahren an der Bayerischen Staatsoper, später auch in Bremen (Verdis "Maskenball") und bei den Kreuzgangspielen Feuchtwangen (Shakespeares "Viel Lärm um nichts"). Er spielt in wenigen Kino- und unzähligen Fernsehfilmen, arbeitet als Hörfunk-, Hörbuch- und Synchronsprecher (2002 produziert der MDR mit ihm die Lesung "Erklärt Pereira" von Antonio Tabucchi). Für den Max Reuter in Dieter Wedels "Der Große Bellheim" 1992 erhielt er den "Adolf-Grimme-Preis" sowie 1993 die "Goldene Kamera". Lebt in der Nähe von München.