Pharao

von Michael Koser
Regie: Werner Klein
Produktion: BR 1993
Länge: 52'40

Es war einmal eine Zeit, da gab es Privatdetektive. Harte Männer. Gerecht. Nie um eine Antwort und einen Ausweg verlegen. Aber jetzt gibt es nur noch einen: Jonas! Er ist der letzte seiner Zunft. Nicht so sehr hart. Auch nicht immer gerecht. Manchmal fällt ihm auch gar keine Antwort ein. Und den Ausweg muss er meist lange suchen ...
Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Juni 2013.
Das Ministerium für Kultur. Ein schäbiger Schreibtisch. Dahinter eine Frau wie eine Stahlfeder: grau, hart, dünn, gespannt. Cornelia Schrödinger, Dezernentin für Museen und kulturellen Austausch.
Vor dem Schreibtisch Jonas. Das Dezernat hat nämlich einen Auftrag für ihn. Eine Kleinigkeit. Er soll Ramses II. zurückbringen. Vor gut 3000 Jahren gestorben. Seitdem Mumie. Und jetzt aus der Ausstellung verschwunden. Gemeinsam mit dem leitenden Ägyptologen des Museums, Dr. Juniper.
Ziemlich bald stoßen Jonas und Sam auf einen bleichen Riesen mit einem Laserstrahler und auf eine bucklige Frau mit einem länglichen Bündel ...

Michael Koser, Jahrgang 1938, schreibt seit über 30 Jahren vor allem für das Radio und hat sich auf Kriminalhörspiel-Reihen konzentriert; es entstanden die Reihen "Die Denkmaschine" mit über 70 Abenteuern von Professor van Dusen und "Der letzte Detektiv" mit bislang 32 Folgen. 1973 erhielt er den Kurt-Magnus-Preis der ARD.