Der Polarforscher

von Thomas C. Boyle


Regie: Martin Heindel
Produktion: RBB 2009
Länge: ca. 54'

Captain Frank sieht aus wie der Inbegriff eines Helden. Er steht an der Reling und winkt den Menschen zu, die sich zum Auslaufen seines Schiffes im Hafen von Brooklyn versammelt haben. Er will die unentdeckte Weite der Arktis erkunden, in Regionen vordringen, die noch auf keiner Karte verzeichnet sind.Ein Abenteuer mit unbekanntem Ausgang liegt vor ihm. Noch weiß er nichts von den Schrecken der Polarnacht, von abgefrorenen Gliedmaßen und Schlittenhunden, die aus Hunger übereinander herfallen. Noch weiß er nichts von dem Eisberg, der sein Schiff zermalmen wird. Und er weiß auch noch nichts von Kresuk, dem Eskimo hoch oben im ewigen Eis, der sein Schicksal werden wird.

T.C. Boyle, geboren 1948, begann sich während des Studiums (neben Jazz und Pop) für Autoren wie John Updike, Henrik Ibsen, Jean Paul Sartre und Albert Camus zu interessieren. John Irving wurde sein Mentor. Bereits sein erster Roman „Wassermusik“ (1982) wurde ein großer Erfolg. T.C. Boyle ist seit 1986 Literaturprofessor in Süd-Kalifornien.