Der Mann, der seinen Kopf verlor

von Michael Koser
Dauer: 56'30
Regie: Rainer Clute
Produktion: RIAS Berlin 1979

Amnesie, ein Fall von Gedächtnisschwund, beschäftigt diesmal den messerscharfen Denker Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen. Mr. Jonathan Henry nennt sich der Mann ohne Identität. Er weiß nur, dass sein Name eine Erfindung ist, die Erfindung eines älteren bärtigen Unbekannten, der ihn drei Tage zuvor in einem Hotel absetzte, so hat er es in der Rezeption erfahren.
Außer zehntausend Dollar, gebündelt und mit laufenden Nummern versehen, findet van Dusen nichts in den Taschen der maßgeschneiderten Kleidung, keine Papiere, keinen Hinweis, der Aufklärung über die Person des Mr. Unbekannt geben könnte. Nur die Banderolen der Dollarscheine lassen einen Stempel erkennen, den der Professor mühsam entziffern kann. Eine Verbindung mit dieser Bank ist ein erster Schlag gegen mutmaßliche Hintermänner. Der zweite Schlag folgt gewissermaßen auf dem Fuße; denn der Fuß von Mr. Unbekannt steckt in einem handgearbeiteten Schuh, dessen Herstellerfirma von der Denkmaschine ermittelt werden kann. Als dann noch ein gewisser Mr. Manning und die Ehefrau des Unbekannten die Szene betreten, gibt es zunächst Verwirrung unter den Beteiligten.

Michael Koser, Jahrgang 1938, schreibt seit über 30 Jahren vor allem für das Radio und hat sich auf Kriminalhörspiel-Reihen konzentriert; es entstanden die Reihen "Die Denkmaschine" mit über 70 Abenteuern von Professor van Dusen und "Der letzte Detektiv" mit bislang 32 Folgen. 1973 erhielt er den Kurt-Magnus-Preis der ARD.