Doktor Tschu Man Fu

von Michael Koser
Produktion: RIAS Berlin 1981
Regie: Rainer Clute
55'

Der Autor Michael Koser lässt in seinem Hörspiel Dr. Tschu Man Fu seine große Denkmaschine Professor van Dusen nach Shanghai reisen. Während er und Hatch sich im Hotelzimmer genüsslich dem Sektfrühstück hingeben, klopft es. Als Hatch die Tür öffnet, fällt ihm eine höchst ansehnliche junge Frau direkt in die Arme. In ihrem Rücken steckt ein Dolch. Vor ihrem letzten Atemzug stammelt sie noch ein paar Namen, mit denen Dusen zunächst nichts anfangen kann. Als er dann aber vom Hotelportier erfährt, dass seine Suite zuvor von einem gewissen Mr. Ross bewohnt worden war, dessen Name er gerade noch von der Erstochenen gehört hatte, fängt der Kriminologe an, zu kombinieren. So kann er dem herbeigerufenen Inspektor gleich eine wertvolle Aussage mitgeben und erfährt von ihm, dass es noch zwei weitere Tote gibt, deren Namen das Opfer im Hotel ebenfalls genannt hatte. Diese Tatsachen lassen bei van Dusen nur einen Schluss zu: Zwischen den drei Morden muss es unmittelbare Zusammenhänge geben.

Prof. Augustus van Dusen - Friedrich W. Bauschulte
Hutchinson Hatch - Klaus Herm
Doktor Tschu Man Fu, alias 1. Zimmerkellner, alias Opern-Direktor, alias Friseur - Gerhard Friedrich
Captain Ross vom »Secret Service« - Heinz Petruo
Inspektor Fleming - Christian Rode
Mata Hari - Verena Peter
2. Zimmerkellner - Norbert Gescher
Portier - Klaus Jepsen
Polizist - Alexander Herzog

Michael Koser, Jahrgang 1938, schreibt seit über 30 Jahren vor allem für das Radio und hat sich auf Kriminalhörspiel-Reihen konzentriert; es entstanden die Reihen "Die Denkmaschine" mit über 70 Abenteuern von Professor van Dusen und "Der letzte Detektiv" mit bislang 32 Folgen. 1973 erhielt er den Kurt-Magnus-Preis der ARD.