Ein Mörder bei Madsme Tussaud

von Michael Koser
Produktion: RIAS 1979
Ton: Manfred Rabbel
Regie: Rainer Clute
50'10

Mitwirkende:
Professor van Dusen - Friedrich W. Bauschulte
Hutchinson Hatch - Klaus Herm
Direktor Bunny - Moritz Milar
Max Nicholas - Andreas Tieck
Oberst Pickersgill - Eric Vaessen
Inspektor Smiley - Rolf Marnitz
Prunella Winters - Liane Rudolph
Kassiererin - Gabriele C.M. Litty

Der Autor, Michael Koser, lässt seine 'Denkmaschine' Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen diesmal in London agieren. Er lässt 'sie' zusammen mit dem Journalisten Hatch im vornehmen "Savoy" absteigen, just in dem Hotel, in dem der Zimmerkellner gerade die Leiche von Mr. Dixon entdeckt hat. Was liegt näher, als den Professor um Mithilfe bei der Aufklärung des Mordes zu bitten. Nach dem Verhör des Kellners, der dem Professor versichert, einen Mann vor Zimmer 412 gesehen zu haben und der ihm eine Personenbeschreibung serviert, die auf jeden x-beliebigen Gast zutreffen könnte, begibt sich der Professor höchstpersönlich in die 4. Etage. Dass Mr. Dixon erschlagen und beraubt worden war, sieht van Dusen auf den ersten Blick. Auf den zweiten sieht er dann ein Papierschnipsel in der Hand des Toten. Für das ungeschulte Auge ist nur ein sinnloses Gekritzel zu erkennen. Der Professor jedoch sieht sofort, dass es sich hier um den technischen Entwurf eines neuartigen Typs von Maschinengewehren handelt. Erhärtet wird sein Verdacht durch Oberst Pickersgill. Dieser bestätigt dem Professor, mit Mr. Dixon im Geschäft gewesen zu sein. Mit diesem Wissen leitet van Dusen eine neue Phase seiner Recherchen ein, bei der ihm die beiseite geschaffte und gerade wiederentdeckte Armbanduhr des Toten neues Material liefert. Die Spur des Mörders führt allem Anschein nach in das Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud. Was den Professor hier erwartet, bringt ihn aus der Fassung: inmitten einer Gruppe von Genies der Vergangenheit glänzt er als lebende Grösse. Hatte man ihn nur deshalb hergelockt?

Michael Koser, Jahrgang 1938, schreibt seit über 30 Jahren vor allem für das Radio und hat sich auf Kriminalhörspiel-Reihen konzentriert; es entstanden die Reihen "Die Denkmaschine" mit über 70 Abenteuern von Professor van Dusen und "Der letzte Detektiv" mit bislang 32 Folgen. 1973 erhielt er den Kurt-Magnus-Preis der ARD.