Robinsons Insel

von Michael Koser
Ton: Georg Fett
Regie: Rainer Clute
Produktion: RIAS Berlin 1981
53'

In illustrer Gesellschaft mit Engländern, Holländern und Deutschen, an Bord der Dampf-Yacht „Lady Annabella“ treffen wir diesmal den großen Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen und seinen Begleiter Hatch.
Man war unterwegs von Manila nach Sydney. Durch ein plötzliches Unwetter geriet die „Annabella“ auf ein Riff. Alles flüchtete in Rettungsboote und trieb in der tosenden Südsee einer ungewissen Zukunft entgegen. Aber endlich kam Land in Sicht - eine Insel.
Der Professor konnte die Lage der Insel schnell orten. Anhand von Berechnungen - so stellte er fest - lag die Insel genau zwischen den kolonialen Sphären der Engländer, der Deutschen und der Holländer. Durch diese Erkenntnis entbrannte sofort ein Streit unter den verschiedenen Landsleuten, da jeder Anspruch auf die Insel erhob und sie zum Besitz des jeweiligen Staates erklärte.
Diese Streitigkeiten fanden durch einen Todesfall ein jähes Ende. Kommerzienrat Piefke war in einem kleinen Wäldchen erschossen worden. Seine Begleiterin Madame de la Mousse war ganz sicher, dass es sich bei dem Schützen um einen tätowierten Kannibalen gehandelt habe. Der Professor vermutete allerdings den Täter unter den Schiffbrüchigen, die - wie er zwar zugeben musste - alle ein einwandfreies Alibi nachweisen konnten. Darum versucht er, durch ballistische und andere Experimente den Fall zu klären.

Mitwirkende:
Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen: Friedrich W. Bauschulte
Hutchinson Hatch: Klaus Herm
Lord Chippendale: Lothar Blumhagen
Madame de la Mousse: Beate Hasenau
Kapitän Peeperkorn: Hermann Ebeling
Kommerzienrat Piefke: Otto Czarski
Butler Bassett: Heinz Spitzner
Sabu, indischer Matrose: Norbert Gescher

Michael Koser, Jahrgang 1938, schreibt seit über 30 Jahren vor allem für das Radio und hat sich auf Kriminalhörspiel-Reihen konzentriert; es entstanden die Reihen "Die Denkmaschine" mit über 70 Abenteuern von
Professor van Dusen und "Der letzte Detektiv" mit bislang 32 Folgen. 1973 erhielt er den Kurt-Magnus-Preis der ARD.