Rotes Blut und weisser Käse

von Michael Koser
Produktion: RIAS 1980
Ton: Georg Fett
Regie: Rainer Clute
48'44

Mitwirkende:
Professor van Dusen - Friedrich W. Bauschulte
Hutchinson Hatch - Klaus Herm
Dr. Pontifex - Martin Hirthe
Selma Castor - Gisela Fritsch
Paul Castor - Hermann Ebeling
Oskar Blasedow - Helmut Stauß
Friederike Ipsen - Lone Sonlov
Schäfer - Heinz Rabe

Monaco! Au revoir! dachte der große Wissenschaftler Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen. Dann verließ er zusammen mit dem Journalisten Hutchinson Hatch den kleinen Mittelmeerstaat in Richtung Südschweiz. In einer Villa am See, inmitten einer Schar von Künstlern, Vegetariern, Nudisten und Weißkäse-Aposteln begrüßte van Dusen einen alten Freund. Da sein Weg bekanntlich mit Leichen gepflastert war und auf seiner bisherigen Europareise die Bekanntschaft von Mördern zum Alltag gehörte, sollte es hier keine Ausnahme geben.
Vor aller Augen geschieht ein Mord - so hinterhältig und raffiniert, dass Methode und Mörder im Dunkeln bleiben. Auf alle Bewohner der Villa fällt gleichermaßen ein Verdacht. Van Dusen greift unter Lebensgefahr ein und weist mit logischem Scharfsinn nach, wie der rätselhafte Mord begangen wurde. Die Demonstration findet im Speisesaal statt. So fade die Körner, das Wasser, das Obst auch sein mögen, van Dusen liefert den Pfeffer dazu, indem er klipp und klar den Mörder enthüllt.

Michael Koser, Jahrgang 1938, schreibt seit über 30 Jahren vor allem für das Radio und hat sich auf Kriminalhörspiel-Reihen konzentriert; es entstanden die Reihen "Die Denkmaschine" mit über 70 Abenteuern von Professor van Dusen und "Der letzte Detektiv" mit bislang 32 Folgen. 1973 erhielt er den Kurt-Magnus-Preis der ARD.