Stimmen aus dem Jenseits

von Michael Koser
Produktion: RIAS 1980
Ton: Geert Puhlmann
Regie: Rainer Clute
59'10

Mitwirkende:
Prof. van Dusen - Friedrich W. Bauschulte
Hutchinson Hatch - Klaus Herm
Kriminal-Oberrat von Bliemchen - Otto Czarski
Gabriel Schönthau - Jürgen Thormann
Baronin v. Ziegenhain - Maria Axt
Erbprinz Amadeus Heinrich - Hans Werner Bussinger
Graf Páloczi - Georg Corten
Gendarm Meier Zwo u. Hotelwirt - Paul Paulschmidt

Seine Durchlaucht, Fürst Amadeus Heinrich XII. von Schleuß-Reitz-Wittgenstein, zu dessen Fürstentum das kleine Bad Emsingen gehörte, lag im Sterben. Just zu dieser Zeit weilte Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen an diesem Ort. Man ist in erlauchter Runde. Nicht nur der ungarische Graf Páloczi und die Baronin Ziegenhain zählen zu den Gästen des Hotels "Amadeus Heinrich" auch der Erbprinz des Fürstentums gibt sich die Ehre. Gelangweilt bringt man sich durch den Tag. Wen wundert es also, dass alle vor Begeisterung jubeln, als sich Madame Cassandra, das weltberühmte Medium ankündigt. Alle eilen in die Villa "Waldesruh", wo Madame in einer Privat-Séance ihre spiritistischen Fähigkeiten zum besten geben will. Mit Skepsis verfolgt der Professor Madame Cassandras theatralisches Getue. Zum Schluss nimmt sie den Erbprinzen in Audienz unter vier Augen, um ihm ein Staatsgeheimnis anzuvertrauen. Steht dieses in unmittelbarem Zusammenhang mit seiner Entführung noch in derselben Nacht, in der auch der Fürst seiner Krankheit erlegen ist? Professor van Dusen beginnt sofort mit den Recherchen. Er hat bald die ersten Spuren gefunden, die Radspuren eines Wagens. Außerdem gibt es frische Kratzer auf dem Pflaster, ein Eisenrohr und eine Schraube.
Ein Puzzle für van Dusen, der einmal wieder ganz in seinem Element zu sein scheint.

Michael Koser, Jahrgang 1938, schreibt seit über 30 Jahren vor allem für das Radio und hat sich auf Kriminalhörspiel-Reihen konzentriert; es entstanden die Reihen "Die Denkmaschine" mit über 70 Abenteuern von Professor van Dusen und "Der letzte Detektiv" mit bislang 32 Folgen. 1973 erhielt er den Kurt-Magnus-Preis der ARD.