Professor van Dusen und der fliegende Teppich

von Michael Koser
Produktion: RIAS Berlin 1984
Ton: Geert Puhlmann
Regie: Rainer Clute
60'

Die Geschichte nimmt ihren Anfang an Bord der „Karthago“, die gerade im Hafen von Oran vor Anker gegangen ist. In der Kabine des Schiffes war es zu einem unvorstellbaren Wortwechsel zwischen Professor van Dusen und Hutchinson Hatch gekommen, weil Hatch dem Wissenschaftler einen Irrtum unter die Nase gerieben hatte. Dass er sich damit den Zorn des Professors zuzieht, hatte er nicht mit einkalkuliert. Alles, was der Professor über Hatch denkt, donnert er ihm an den Kopf. Das ist dem Journalisten zuviel. Er geht von Bord, um seinen Kummer in der Bar „Zum Kakadu“ zu ertränken.
Hier fällt er Sergeant Canaque anheim, der unterwegs ist, neue Männer für die Fremdenlegion anzuheuern. Hatch geht dem gerissenen Sergeant leicht ins Netz und ist nicht wenig erstaunt, am nächsten Morgen in der Kaserne der Fremdenlegion aufzuwachen.
Der Professor wartet also vergeblich auf den Freund, von dessen Rückkehr er überzeugt ist. Als die „Karthago“ die Anker lichtet, geht auch van Dusen von Bord, denn er fühlt, dass etwas Außergewöhnliches passiert sein muss. Die „Denkmaschine“ beginnt zu überlegen, wo er ansetzen muss, um Hatch’s Spur zu finden.

Mitwirkende:
Professor van Dusen - Friedrich W. Bauschulte
Hutchinson Hatch - Klaus Herm
Sergeant Canaque - Hans Peter Hallwachs
Scheich Sidi Abd el Afid - Horst Schön
Louis Blériot, Aeronaut - Peter Matic
Wirt - Reinhard Kolldehoff
Colonel - Eric Vaessen
Konsul Blenkinsop - Hans Madin
Hauptmann Lavache - Rainer Pigulla
Kapitän - Hermann Ebeling
Legionär - Hubertus Bensch

Michael Koser, Jahrgang 1938, schreibt seit über 30 Jahren vor allem für das Radio und hat sich auf Kriminalhörspiel-Reihen konzentriert; es entstanden die Reihen "Die Denkmaschine" mit über 70 Abenteuern von Professor van Dusen und "Der letzte Detektiv" mit bislang 32 Folgen. 1973 erhielt er den Kurt-Magnus-Preis der ARD.