Professor van Dusen und der Leichenräuber

von Michael Koser
Dauer: 59'00
Regie: Rainer Clute
Produktion: RIAS Berlin 1986
59'

Man schreibt das Jahr 1898. Mit seinem Dokumentarbericht „Des Todes bleiche Krallen – Giftmörder und ihre Methoden“ im „Daily New Yorker“ versetzt der Journalist Hutchinson Hatch jemanden so arg in Unruhe, dass dieser die Nerven verliert und daran geht, auf dem Marble-Friedhof an den Gräbern zu manipulieren. Pech für den Leichenräuber, dass ausgerechnet in dieser Nacht Pop Moonshine, ein obdachloser Trinker, in einem der zahlreichen Mausoleen sein müdes Haupt niederlegen will und unfreiwillig Zeuge der unglaublichen Grabschändung wird. In der Hoffnung, für diese Information ein paar Cents abstauben zu können, berichtet er am nächsten Tag Hatch, was er gesehen hat. Das Herz des Hobby-Kriminologen Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen schlägt höher, als ihm dieser Fall zu Ohren kommt. Sofort nimmt er die Ermittlungen auf und bittet Hatch, den wohnungslosen Pop Moonshine ausfindig zu machen, um ihn persönlich befragen zu können. Doch als Hatch ihn nach langem Suchen endlich in einem Asylheim gefunden hat, ist Pop Moonshine tot - mit Zyankali vergiftet...

Mitwirkende:
Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen: Friedrich W. Bauschulte
Hutchinson Hatch: Klaus Herm
Detective-Sergeant Caruso: Heinz Giese
Clinton de Witt, Chefredakteur des »Daily New Yorker«: Michael Christian
Penelope (Penny) de Witt, Journalistin: Maren Kroymann
Pop Moonshine, ein Tramp: Herbert Weißbach
Benny, ein Bettler: Heinz Spitzner
Wirt: Klaus Jepsen
Asyl-Mutter: Susanne Lüpertz
Angestellter im Leichenschauhaus: Bernd Ludwig
Büro-Bote: Ingolf Gorges
Mrs. Bendix: Barbara Witte

Michael Koser, Jahrgang 1938, schreibt seit über 30 Jahren vor allem für das Radio und hat sich auf Kriminalhörspiel-Reihen konzentriert; es entstanden die Reihen "Die Denkmaschine" mit über 70 Abenteuern von Professor van Dusen und "Der letzte Detektiv" mit bislang 32 Folgen. 1973 erhielt er den Kurt-Magnus-Preis der ARD.