Professor van Dusen und der Schatz des Maharadscha

von Michael Koser
Produktion: RIAS Berlin 1984
Ton: Georg Fett
Regie: Rainer Clute
60'

Hutchinson Hatch dachte an jenen 3. April 1903, als er an Bord der „Armuz“ mit seinem Freund Professor Dr.Dr.Dr. Augustus van Dusen in den Hafen von Bombay einlief. Kaum hatten Sie den Fuß auf festen Boden gesetzt, wurden sie vom Premierminister des Maharadscha von Krischnapur angesprochen. Hoheit hatte seinen Untertan nach Bombay geschickt, mit der Bitte, der Professor möge in einer dringenden Angelegenheit zu ihm kommen. Dass sich hier einer der sensationellsten Fälle anbahnte, wurde dem Amateur-Kriminologen sofort klar.
Die Vorfahren seiner Hoheit hatten aus Umsicht für den legendären Schatz des Maharadscha ein ausgefallenes Versteck gewählt. Damit es für Fremde geheim blieb, ließ er von einem wandernden Tätowierer die Beschreibung des Ortes bei fünf seiner untersten Diener ins rechte Ohr stechen, und zwar so, dass nur alle fünf Ohren zusammen den kompletten Plan ergaben. Zwei der Geheimnisträger waren nun ermordet worden. Bei beiden Toten fehlte das rechte Ohr.
Ein dritter Geheimnisträger wurde, während Professor van Dusen recherchierte, mit einem Schal erwürgt aufgefunden. Auch ihm fehlte das rechte Ohr. Ein Ohrenschmaus sozusagen, der dem Professor hier geboten wurde und an dessen Aufklärung er nun fieberhaft arbeitete.

Mitwirkende:
Professor van Dusen - Friedrich W. Bauschulte
Hutchinson Hatch - Klaus Herm
Maharadscha von Krischnapur - Klaus Miedel
Sein Diwan - Rainer Pigulla
Dschemadar der Leibgarde - Otto Czarski
Miss Birdie - Gudrun Genest
Mr. Cortland - Edgar Ott
Oberst Pennyfart-Whistle - Christian Rode
Naik der Leibgarde - Moritz Milar
Haushofmeister - Klaus Jepsen
Gopal - Rainer Clute

Michael Koser, Jahrgang 1938, schreibt seit über 30 Jahren vor allem für das Radio und hat sich auf Kriminalhörspiel-Reihen konzentriert; es entstanden die Reihen "Die Denkmaschine" mit über 70 Abenteuern von Professor van Dusen und "Der letzte Detektiv" mit bislang 32 Folgen. 1973 erhielt er den Kurt-Magnus-Preis der ARD.