Die Ratten von Montsouris

von Léo Malet
Übersetzung aus dem Französischen von Hans Joachim Hartstein
Bearbeitung Klaus Schmitz
Regie Hans Gerd Krogmann
Mit Christian Brückner, Sabine Postel, Matthias Ponnier, Aljoscha Sebald, Katja Teichmann, Dieter Eppler u.a.
Produktion SWF 1993
ca. 54' Min.

Allenthalben werden unbeglichene Rechnungen aus der Zeit der Resistance und Kollaboration ausgetragen im Paris der 4. Republik, durch das der Privatflic Nestor Burma seine kriminalistischen Streifzüge unternimmt. Ausgerechnet ein Justizmörder der Besatzungszeit engagiert ihn, um einem Erpresser auf die Spur zu kommen.

Der aber ist nur einer von vielen Ganoven, die sich im 14. Arrondissement südlich vom Montparnasse herumtreiben, in den Kellern und Katakomben rund um das Wasserreservoir von Montsouris. Ein Ort für dunkle Geschäfte und ein Unterschlupf für die Gestrandeten der Vie parisienne.

Léo Malet (1909-1996) gilt als Vater des "schwarzen Kriminalromans" in Frankreich. Alle Fälle Nestor Burmas ("Die neuen Geheimnisse von Paris") spielen in unterschiedlichen Arrondissements.