Reiche Leichen sind die Besten

von Harald Vock

Regie: Harald Vock

Mitwirkende:
Andrea Grosske - Missis McGuire
Ursula Sieg - Jane, seine Sekretärin
Ingrid Andree - Nelly Rice
Katharina Brauren - Milli Jackson
Hanns Lothar - Jack Paar, Versicherungsdetektiv
Heinz Klevenow - Ben, Chef der Schadensabteilung
Günther Neutze - Pianist Jimmy Burnett
Horst Michael Neutze - Leutnant Donnovan
Walter Grüters - Mister Holm
Karl Ulrich Mewes - Kellner
Werner Schumacher - Henry Benson

Produktion: NDR 1966
Dauer: 47'45

"Es gibt verschiedene Wege, um reich zu werden: der eine heiratet, der andere erbt, manche werden es tatsächlich durch Arbeit. Und nicht wenige versuchen es mit Verbrechen." Das hat die Erfahrung den Versicherungsdetektiv Jack Parr gelehrt, der es vor allem mit der letzten Gruppe zu tun hat, wie im Fall des toten McGuire. Dessen Witwe stehen nun 100 000 Dollar aus seiner Lebensversicherung zu, vorausgesetzt, dass es kein Selbstmord war. Sowohl Parr als auch die Polizei halten das für ausgeschlossen, denn McGuire wurde erhängt in einem völlig leeren Zimmer gefunden. Und Motive für einen Mord gibt es genug. Die begünstigte Ehefrau McGuires ist nicht nur erheblich jünger als ihr verstorbener Mann, sie hat auch einen Geliebten mit krimineller Vergangenheit und einem ausgeprägten Interesse für viel Geld.

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Hanns Lothar, geb. als Hans Lothar Neutze am 10. April 1929 in Hannover, Schauspielunterricht bei Max Gaede, populärer Theater-, Film- und Fernsehdarsteller in den 1950er- und 1960er-Jahren. Stand in Hannover und Frankfurt/Main auf der Bühne und gehörte 1955 bis 1962 zum Ensemble des Thalia-Theaters in Hamburg. Größter Kinoerfolg 1959 als Christian in Alfred Weidenmanns "Buddenbrooks", 1960 mit einem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. 1961 Filmband in Gold für die Nebenrolle in "Der letzte Zeuge". Zahlreiche Hörspielrollen, z.B. in "Omar und Omar" von Günter Eich (NDR 1957). Der Vater der Schauspielerin Susanne Lothar (* 15.11.1960) starb am 11. März 1967 in Hamburg.