Revolte auf Luna (SF)

von Robert Anson Heinlein
Bearbeitung: Carl Dietrich Carls
Komposition: Haralt Winkler
Regie: Heinz Dieter Köhler
Produktion: WDR 1972
4 Teile 49’/49’/49’/49’

Der Kybernetiker Manuel Garcia O’Kelly erinnert sich an die Jahre, als der Mond noch eine Kolonie von Sträflingen und Verbannten war. Um die Versorgung der irdischen Bevölkerung sicherzustellen, wurden die natürlichen Vorräte des Mondes rücksichtslos ausgebeutet: Die Gefahr bestand, dass den Mondbewohnern die Lebensgrundlagen entzogen wurden. Da bemerkt Manuel, dass der zentrale Computer der Mondkolonie seine Freundschaft sucht und sich damit revanchiert, dass er seinem menschlichen Freund Speicher und Leistungen reserviert, die für alle anderen blockiert sind. Manuel wird die Schlüsselfigur der revolutionären Bewegung, die sich auf dem Mond anbahnt.

Robert Anson Heinlein (1907-1988) war ein US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller. Er besuchte zunächst die Marine-Akademie, bevor er 1934 wegen einer Tuberkulose seine berufliche Laufbahn ändern musste. Er studierte in Kalifornien Mathematik und Physik. Danach versuchte er sich in verschiedenen Berufen. Angeregt durch eine Zeitungsanzeige schrieb er 1939 seine erste Kurzgeschichte, es folgte eine Reihe von Romanen. Heinlein schuf in seinen SF-Romanen seine Zukunft der Menschheit bis in das 23. Jahrhundert und gab einen Einblick in die soziale, politische und kulturelle Umwelt seiner Protagonisten.