Ripley Under Ground

von Patricia Highsmith
Übersetzung aus dem Amerikanischen: Anne Uhde
Komposition: Peter Zwetkoff
Bearbeitung und Regie: Götz Fritsch
Produktion: Hessischer Rundfunk/ Südwestfunk 1989
55’, 55'

Der talentierte Mr. Ripley hat sich gemausert - zusammen mit seiner Frau Heloïse und einer Haushälterin lebt er in einem prunkvollen Haus in der Nähe von Paris. Wie er seinen luxuriösen Lebensstil finanziert, bleibt ein wenig rätselhaft. Da gibt es beispielsweise „Derwatt Ltd.“, eine Firma, die mit Malereibedarf handelt. Ripley bezieht daraus - wie er es nennt - ein kleines Einkommen. Weitaus lukrativer als der Handel mit Malerutensilien ist allerdings der mit gefälschten Bildern. Derwatt selbst gilt als abgetaucht und gehört inzwischen zu den höchstbezahlten Malern. Nur sein Mörder Tom weiß, dass Derwatt schon seit geraumer Zeit tot ist. Nun droht die Sache aufzufliegen. Ein Amerikaner namens Murchinson behauptet, Beweise für die Fälschung der jüngsten Derwatt-Gemälde zu haben. Tom Ripley fliegt nach London und gibt sich dort als der verschollene Derwatt aus. Aber Murchinson ist nicht so leicht zu überzeugen. Da lädt Ripley den Amerikaner zu sich nach Paris ein, um ihm seine Derwatts zu zeigen. Er zeigt ihm aber nicht nur die Bilder, sondern auch den Weinkeller, den Murchinson nicht mehr lebend verlassen wird.

Darsteller:
Ernst Jacobi, Moritz Stoepel, Matthias Leja, Matthias Haase, Jens Weisser, Alexander Tschernek, Corinna Schnabel und Regine Vergeen

Patricia Highsmith (1921-1995), Meisterin des Psychothrillers. Erster Roman „Zwei Fremde im Zug“ (1950, im selben Jahr von Hitchcock verfilmt), „Der talentierte Mr. Ripley“ (1955), „Suspense oder Wie man einen Thriller schreibt“ (1966), „Operation Balsam“ (1990).