Ripley under water

von Patricia Highsmith

Hörspiel in zwei Teilen
Übersetzung aus dem Amerikanischen: Otto Bayer
Hörspielbearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer
hr | NDR | SWF 1992
55 Min. (I) | 55 Min. (II)

Mit Christoph Eichhorn, Elisabeth Auer, Regine Vergeen, Friedrich-Karl Praetorius, Yvonne Devrient, Rosemarie Fendel, Hans-Peter Hallwachs u.v.a.

Die Welt des Tom Ripley ist in Ordnung: Zusammen mit seiner Frau Heloise lebt er in seinem luxuriösen Landhaus in der Nähe von Fontainebleau. Er, der Kunstkenner, pflegt seinen Garten, spielt gelegentlich auf dem Cembalo, malt ein wenig und plant, ganz zuvorkommender Ehemann, mit Heloise eine Reise nach Marokko, als sich dieses komische Pärchen in sein Leben drängt. Janice und David Pritchard, Amerikaner wie er, mieten sich in seiner unmittelbaren Nachbarschaft ein und suchen auf aufdringliche Weise seine Bekanntschaft. Allerdings scheinen sie nichts Gutes im Schilde zu führen, denn die beiden machen hin und wieder Andeutungen, die darauf schließen lassen, dass sie weit mehr über Toms Vergangenheit wissen, als ihm lieb sein kann. Als sich eines Tages ein Anrufer als Dickie Greenleaf ausgibt, meint Tom, die Stimme von Janice Pritchard erkannt zu haben. Tom, der zusammen mit Heloise und ihrer Freundin Noelle inzwischen in Tanger ist und ein paar Tage Ferien macht, begegnet dort David Pritchard. Seine Ahnung wird zur Gewißheit. Pritchard hat es auf ihn abgesehen. Es gelingt ihm, Pritchard in einer einsamen Hafengegend zusammenzuschlagen. Während seine Frau und Noelle weiter in Marokko bleiben, fährt er zurück nach Belle Ombre. Er will herausfinden, was Pritchard über ihn weiß.

Patricia Highsmith (1921-1995) studierte Englisch, Latein und Griechisch. Ihr erster Roman, „Der Fremde im Zug“ (1950), wurde von Alfred Hitchcock verfilmt. Berühmt und ebenfalls vielfach verfilmt sind ihre Romane um den wandlungsfähigen Tom Ripley. 1963 verließ Highsmith die USA und lebte für den Rest ihres Lebens in Europa. Sie starb 1995 in Locarno/Schweiz.