Der Robinienmörder

von Peter Jacobi
Regie: Thomas Werner
Produktion: WDR 2009
Länge: ca. 54'

Leni und Ralf sind kein ideales Paar. Die erfolgreiche, nicht unvermögende Staatsanwältin misstraut ihrem deutlich jüngeren, durchtrainierten Mann, der seinen sportlichen Ambitionen als Triathlet ebenso halbherzig nachgeht wie seiner Jobsuche. Während die beiden mit den üblichen Streitereien beschäftigt sind, beobachten sie auf dem Balkon gegenüber einen Streit zwischen einem jungen Mädchen und einem älteren Mann. Als es dort handgreiflich wird, will Ralf einschreiten, aber Leni hält ihn zurück. Kurze Zeit später ist die junge Frau tot. Ralf nimmt die Verfolgung des mutmaßlichen Täters auf und kommt erst zwei Stunden später zurück. Angeblich hat er den Wohnort des Mörders entdeckt, aber der dort wohnende Dr. Apfelboeck scheint ein Phantom zu sein. Die Staatsanwältin setzt alles daran, sich selbst und ihren Mann aus den Ermittlungen herauszuhalten. Sie befürchtet, man könnte ihr unterlassene Hilfeleistung vorwerfen. Als aber ein anonymer Anrufer Details der Mordtat preisgibt und dabei ihren Ehemann schwer beschuldigt, schmiedet Leni gefährliche Pläne.

Peter Jacobi, geboren 1951 in Thüringen, lebt seit der Schulzeit in München. 1975 veröffentlichte er sein erstes Theaterstück ("Fußballplatz"). Seither schrieb er vor allem Hörspiele. Für "Wer SIE sind" (WDR 1988) erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Der WDR produzierte zuletzt von ihm die Krimi-Komödie "Dr. Freud und Mr. Hyde" (2002).