Running Wild

von J.G. Ballard

Regie: wittmann/zeitblom
Produktion: WDR 2011
Länge: ca. 55'

Pangbourne Village ist eine von hohen Zäunen und Wachdiensten beschützte Siedlung des gehobenen Mittelstands westlich von London. Wer hier wohnt, hat es geschafft, ist reich und angesehen. Auch die Kinder leben im Luxus, werden zudem wohl behütet durch die zahlreichen Kameras und das Wachpersonal. Dennoch geschieht eines Tages das Unfassbare: Alle 32 Erwachsenen der für so sicher gehaltenen Siedlung werden ermordet aufgefunden: erschossen, erstochen, erdrosselt, erstickt oder mit dem Auto am Garagentor zerquetscht. Von den Kindern fehlt jede Spur. Die Polizei ist ratlos. Terroristen? Psychopathen? Erst als das jüngste der verschwundenen Kinder, die achtjährige Marion Miller, traumatisiert aufgefunden wird, ahnt Psychiater Dr. Greville, was passiert sein könnte. Sein Verdacht ist so ungeheuerlich wie naheliegend.

James Graham Ballard (1930-2009) war ein britischer Autor. Er schrieb häufig über Weltuntergangsszenarien und den Zusammenbruch gesellschaftlicher Ordnung. Mehrere seiner Romane wurden erfolgreich verfilmt, so zum Beispiel "Crash" (von David Cronenberg) und "Empire of the Sun".