Sherlock Holmes und die Whitechapel-Morde

von Alfred Marquardt
Nach den Figuren von Arthur Conan Doyle und den Untersuchungen von John Wilding
Regie: Patrick Blank
SWR 1996
43', 43', 53'

London im Jahre 1988: Das East-End, Armenviertel der Stadt, ist in heller Aufruhr. Ein geheimnisvoller Mörder geht um. Er nennt sich selbst: „Jack the Ripper“. Bis heute ist seine Identität unbekannt; doch die mittlerweile geöffneten Archive des Scotland Yard lassen Rückschlüsse auf seine Person zu. Was wäre gewesen, wenn Sherlock Holmes sich damals in die Ermittlungen eingemischt hätte? Alfred Marquardt spielt diese Vorstellungen in seiner dreiteiligen szenischen Dokumentation durch. Die fiktive Figur des logischsten aller Detektive trifft auf reale Mitwirkende des Dramas, auf Königin Victoria, den Polizeichef Sir Charles Warren, auf George Bernard Shaw, Oscar Wilde und – auf Jack the Ripper. So könnte es gewesen sein. War es so?

Mit Klaus Barner, Wolfgang Condrus, Margarete Salbach, Rolf Schult, Klaus Spürkel u.v.a.

Alfred Marquardt, geboren 1945, Studium der Geschichte, Germanistik, Politik, Philosophie, seit 1988 Redakteur beim Südwestfunk. Zahlreiche Features und Publikationen.