Sierra an Meridian

von Carlos Rasch
unter Mitarbeit von Heiner Müller
Komposition: Herwart Höpfner
Regie: Werner Grunow
DDR 1964
34’/ mono

Das Raumschiff Meridian ist mit vier Personen unterwegs im All. Die Erde will sich Klarheit über eine Kometenwolke verschaffen. Kurz vor der Rückkehr zur Erde fallen die Triebwerke aus. Es bricht Panik aus, denn es besteht Lebensgefahr. Zudem geraten sie in einen Teilchenstrom und empfangen Musik. Aber von wem wird die Musik gesendet? Die Crew gerät in Streit darüber, was getan werden soll. Vier Leben gegen eine wissenschaftliche Information oder 4 Mio. Leben für eine wissenschaftliche Information? Die Frage muss schnellstens entschieden werden.

Carlos Rasch, geboren 1932 in Brasilien, ging in Köthen zur Schule, begann eine Lehre als Dreher und arbeitete als Redakteur und Reporter. Er gehörte zu den bekanntesten SF-Autoren der DDR und baute die erste SF-Fangruppe mit auf. Sein Roman Asteroidenjäger (1961) erhielt einen Preis des DDR-Kultusministeriums. Mit seinen Werken verfolgt er eine an der heutigen Wirklichkeit orientierte Vorschau in die nahe Zukunft.